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Die ultimative Körpertherapie: Chiromotion

Chiromotion ist ein eigenständiges, dynamisches System einer ganzheitlichen Muskel- und Bindegewebstechnik. Das Verblüffendste an Chiromotion ist die Einfachheit und Effektivität. Sie ist sanft, nicht invasiv und ihre positive Wirkung setzt bei den meisten Menschen schon nach 3 bis 4 Behandlungen ein. Überwiegend sanfte Griffe mit den Fingern oder dem Daumen am weichen Gewebe oder über Sehnen und Gelenken stimulieren den Energiefluss und verstärken die körpereigenen Impulse und Ressourcen der Selbstheilung.

Im Gegensatz zu anderen manuellen Techniken ist es Ziel der Chiromotion, mit minimalen Eingriffen dem Körper zu ermöglichen, sich selbst zu heilen.

Chiromotion wirkt sehr entspannend und bringt den Körper ins Gleichgewicht. In diesem Zustand ist er in der Lage seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Mit Serien von sanften, aber präzisen Griffen und nachfolgenden Pausen zwischen diesen Sequenzen werden der Körper und der Energiefluss ausbalanciert. Die Pausen sollen dem Körper Zeit geben, aus den gesetzten Reizen optimalen Nutzen zu ziehen. Meist verlässt der Therapeut während dieser Pausen sogar den Behandlungsraum, damit seine Energie oder das Ablenken des Patienten durch Reden diesen Prozess nicht beeinflusst.

Die spezifischen Punkte, an denen Chiromotion ansetzt, korrespondieren in einigen Fällen mit Akupunkturpunkten und Griffen der modernen Massage, mit Osteopathie, shiatsu, aber tatsächlich hat es nur entfernte Ähnlichkeit. Chiromotion verwendet positive Griffe, die einen positiven Energiefluss auslösen, und negative Griffe, die diese Energie reflektieren oder blockieren.

Schon einzelne Griffe können positive Effekte auslösen, die volle Wirkung der Chiromotion wird jedoch durch die Anwendung aufeinander aufbauenden Serien von Bewegungen erreicht. Jede Anwendung dauert ca. 20 - 45 Minuten, ihr sollte nach einer Woche eine zweite folgen.

Worauf die so erfolgreiche Wirkung beruht, ist bis heute noch nicht definitiv geklärt, die Vermutung liegt nahe, dass Funktionsstörungen des Körpers aus Störungen im Gewebe resultieren, sodass die universelle Lebensenergie, das Chi, nicht frei fließen kann. Diesen Fluss im Körper wieder herzustellen, ist der Schlüssel zu Chiromotion.

Ein Erklärungsansatz vermutet, dass die Anwendung der Chiromotion die Propriorezeptoren und das Gehirn stimuliert und den Körper veranlasst sich zu reorganisieren, um seinen natürlichen, gesunden Grundzustand wieder zu finden.

Eine weitere plausible Theorie beruht auf dem Resonanzmodell. Vergleichbar mit einem Saiteninstrument löst das Drücken einer Saite an unterschiedlichen Punkten unterschiedliche Resonanzen- und Schwingungsmuster aus.
Andere vermuten, dass bei der Arbeit mit Chiromotion ebenso harmonische Schwingungen erzeugt werden, die das autonome Nervensystem ausbalancieren. Spezifische Schwingungen beeinflussen demnach spezifische Körperbereiche und -funktionen.

Gemeinsam ist allen diesen Modellen ihr systemischer und ganzheitlicher Ansatz. "Less is more" (weniger ist mehr). Schon minimale Interventionen oder Impulse können erhebliche Veränderungen im ganzen System Körper und Mensch bewirken, wenn sie exakt und präzise gesetzt werden. Als Impuls an die Selbstheilungsfähigkeit des Menschen ist der durch Chiromotion in Gang gesetzte Prozess nicht nur auf körperliche Störungen beschränkt. Chiromotion ist eine ganzheitliche Therapie.

Sie ist für Menschen jedes Alters (von Babies bis zu Urgroßeltern) geeignet. Es gibt fast keine Gegenanzeigen.
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig:

  • Tennisellenbogen, Schleudertrauma
  • Knie- und Rückenschmerzen,
  • Schulter- und Nackenverspannungen
  • Schiefhals, Kiefergelenkprobleme
  • Schulterschmerz
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Beschwerden der unteren Extremitäten wie
  • Hallux valgus, Hammerzehen, Knöchel-verletzungen, Kniebeschwerden, funktionelle Beinlängendifferenzen
  • Rheumatische Beschwerden, Fibromyalgie
  • Migräne, Asthma
  • Allergien,
  • Menstruationsbeschwerden
  • Bettnässen
  • gestörter Lymphfluss
  • chronische Lymphdrüsenschwellungen
  • CFS (chronisches Müdigkeitssyndrom), vegetative Dysbalance u.v.m.

Im Bereich des Sports fördert Chiromotion die Regeneration während und nach Wettkämpfen.
Chiromotion kann auch bei schwerwiegenden Erkrankungen begleitend eingesetzt werden (Parkinson, Gleichgewichtsstörungen, MS)
Am besten wäre es natürlich, Chiromotion vorbeugend einzusetzen
Daher ist es sehr empfehlenswert, nach erfolgreicher Behandlung in großen, aber regelmäßigen Abständen eine Behandlung durchführen zu lassen (3 bis 4x im Jahr). Damit ist in vielen Fällen ein dauerhaftes Wohlbefinden zu erreichen.

Chiromotion ist keine Massage. Reiben oder auch schon längeres Berühren eines bestimmten Bereiches kurz nach einer Anwendung können ihre Wirkung stören. Die Griffe beschränken sich auf die obere Gewebeschicht, gehen nicht tiefer als zur Muskelhaut oberflächlicher Muskeln und erfordern nur einen sanften Druck.

Chiromotion ist keine Akupressur, auch wenn manche behandelte Stellen sich mit Akupunkturpunkten decken.

Chiromotion ist keine Chiropraktik, dennoch bemerken viele Patienten jedoch Veränderungen des Stützapparates und der Wirbelsäule, was Beweis dafür ist, dass der Körper sich selbst ausrichtet.

Chiromotion ist keine Energiearbeit. Dennoch spüren die meisten Patienten ein allgemeines Hochgefühl, das sich nach jeder Behandlung steigert.

Chiromotion ist keine Physiotherapie, manchmal zeigt Ihnen Ihr Therapeut aber bestimmte Übungen, die sie zu Hause durchführen können, um die Wirkung zu steigern.

Chiromotion ist keine Lymphtherapie, aber sie stimuliert die Freisetzung von Lymphflüssigkeit. Es ist möglich, dass sich die Nebenhöhlen während einer Sitzung entleeren können. Außerdem wird berichtet, dass sich Brustknoten verkleinern.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Therapie oder der Reaktionen nach einer Sitzung haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Therapeuten. Fragen sie lieber einmal mehr als zu wenig.

Um den optimalen Erfolg Ihrer Behandlung mit Chiromotion nicht zu unterbrechen, sollten Sie gewisse Dinge unbedingt beachten:

  • den Rest des Behandlungstages nicht länger als 30 Minuten am Stück sitzen (ein paar Schritte genügen)
  • auf beiden Beinen gleichmäßig stehen, auf beiden Sitzbeinen sitzen und die Beine nicht übereinander schlagen
  • für 48 Stunden keine anstrengenden Tätigkeiten ausüben
  • evtl. Spritzentermine vermeiden, die einen Aufschub vertragen
  • für mindestens 24 Stunden keine Hitze- oder Kälteanwendungen (Fango, Wärmflasche, Wärmesalben)
  • täglich einen Spaziergang von mindestens 20 Minuten unternehmen (möglichst auf ebenem Gelände)
  • unbedingt genügend neutrale Flüssigkeit trinken, (2,5 Liter täglich)
  • mindestens fünf Tage keine anderen manuellen Therapien, bitte Rücksprache mit Ihrem Chiromotion - Therapeuten
  • die gezeigten Übungen am 2. Tag nach einer Behandlung beginnen und regelmäßig durchführen
  • ne in den Schmerz gehen oder etwas erzwingen.

Achten Sie ab sofort bewusster auf Ihre Bewegungen. Versuchen Sie bewusst zu stehen, zu gehen und zu sitzen. Verzichten Sie auf Ihre Gesäßtasche als Aufbewahrungsort für Gegenstände.

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn Sie am Tag nach der Behandlung Muskelkater oder ähnliche Reaktionen bemerken. Sie sind das sichere Zeichen für den Beginn des Selbstregulationsmechanismus Ihres Körpers.
Sollten diese Erscheinungen anhalten, setzen Sie sich mit Ihrem Therapeuten in Verbindung.

Und nun auf zu neuem Körpergefühl hin zur Bewegungsfreiheit.

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