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Die nachstehenden Informationen wurden uns von Frau Angela Frauenkron-Hoffmann zur Verfügung gestellt. Bitte auch hier klicken: www.biologisches-dekodieren.de Hörprobe aus einem 2-stündigen Vortrag "Was ist Biologisches Dekodieren?" hier zum Thema "Hyperaktivität bei Kindern". Inzwischen gibt es Mitschnitte von Vorträgen 2006 bis 2011 mit unterschiedlichen Themen, die für 15 EUR (je 2 CDs) bei uns bestellt werden können: Vortrags-CDs. Frau Frauenkron-Hoffmann hat jetzt ein Buch über Verhaltensprobleme und Schulschwierigkeiten bei Kindern geschrieben, in dem das Biologische Dekodieren leicht nachvollziehbar erklärt wird - sehr empfehlenswert. Was ist Biologisches Dekodieren?Es geht zunächst darum, den Auslöser der Erkrankung in der Lebensgeschichte und der Lebenssituation des Patienten zu finden. Wenn wir uns dann die Lebenssituation seiner Eltern (besonders während seiner Zeugungsphase, Schwangerschaft und Geburt) näher ansehen, verstehen wir, weshalb der Patient in dieser seiner auslösenden Stresssituation genau auf die ihm eigene Art und Weise reagiert, denn während der Schwangerschaft wird das Kind konditioniert. Es erlebt die Welt mit all ihren Gefahren und Stresssituationen durch die Mutter. (Bruce Lipton) Stellen wir uns ein Kind vor, dessen Mutter vor, während und nach der Schwangerschaft Alkohol zu sich nimmt. Das Kind stellt sich darauf ein, es muss eine Lösung, ein System, finden, das es ihm erlaubt, diesen Alkohol zu verarbeiten. Es wird dieses Phänomen als einen Begleitumstand seiner Existenz betrachten. Später wird es also Tendenz haben, den Alkohol zu suchen, um z.B. ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Wärme (siehe Schwangerschaft) wieder zu finden. Wenn die Mutter während der Schwangerschaft eher depressiv war, so wird das Baby es in seiner „Zellerinnerung“ gespeichert haben und eine Depression ist vorprogrammiert, es braucht sich nur noch die auslösende Situation in seinem Leben zu ergeben. Es registriert die Reaktionen der Mutter auf verschiedene Stressfaktoren (auf hormonalem Wege) und wird später - zum gegebenen Zeitpunkt - nach genau diesem Schema (über)reagieren. (Siehe auch unter Publikationen: Artikel über Hyperaktivität und Schulschwierigkeiten.) Bei genauerem Hinsehen wird aber dann klar, dass bereits die Erlebnisse der Vorfahren dem Reaktionsmodus (im Stressfall) zu Grunde liegen. (A. Ancelin-Schützenberger) Der Verhaltenskode des Patienten wird auf allen Ebenen ersichtlich und verständlich. Es wird auch ihm bewusst, welche tiefen Ursachen seine Krankheit hat, und dass er im Grunde von allen möglichen Krankheiten nur diese eine bekommen konnte. Die therapeutische Arbeit liegt nun darin, ihm aus dem vorprogrammierten Verhaltensmuster heraus zu helfen und ihm andere Reaktionsmöglichkeiten zu erschließen. Bei Kindern erweist sich die Sache als viel einfacher als bei Erwachsenen. Die wissenschaftliche BasisIn den letzten zehn Jahren gab es Bahn brechende Neuerkenntnisse auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Die technisch möglich gewordenen Erforschungen der Gehirnfunktionen erlauben es uns nunmehr, die Verbindung zwischen psychologisch wichtigen Erlebnissen und Krankheiten zu erkennen. Es gab bislang keine wissenschaftliche Erklärung für diese Zusammenhänge, die wir klinisch schon lange beobachteten. Jetzt gibt es aber Aufklärung. Namhafte Wissenschaftler und Autoren wie Antonio Damasio („Descartes’ Irrtum“), Gérard Edelmann, Alain Berthoz oder Jean-Claude Ameisen erlauben es uns, diese Verbindung zwischen Psyche und Körper (Organmanifestation) zu verstehen. Die neurologischen Bahnen sind von den zerebralen Zentren, wo eine mentale Vorstellung erscheint bis zu den peripheren Organen, die sie kontrollieren, bekannt. Sie verändern die Physiologie, die Biologie und die Morphologie, sehr wahrscheinlich über die Gene, die Zellmultiplikation oder Apoptose (Zelltod) auslösen. In der Evolution (bei den niederen Säugetieren) sprechen wir von psychischen Funktionen in dem Moment, wo Vorstellungsbilder möglich werden. Dieses Phänomen ermöglicht es auch uns Menschen, die Vorstellung zu manipulieren an Stelle des Vorgestellten. Die Vorstellung ist also vor allen Dingen ein Ersatz für die äußere Realität. Wir können uns die Realität in ihrer Abwesenheit vorstellen. Beispiel (Janet):Wenn wir einen Sessel sehen, denken wir, dass wir in diesem Augenblick keine Aktion ausführen, weil wir unbeweglich vor dem Sessel stehen bleiben, während wir ihn betrachten. Dies ist eine Illusion. In Wirklichkeit haben wir die charakteristische „Sessel-Aktion“ in uns, wir nennen das ein Wahrnehmungsschema. Hier: Uns auf eine ganz eigene Art in diesen Sessel setzen. Das mentale Bild (die Vorstellung) ist die mentale Erinnerung an eine Wahrnehmung, die gespeichert wurde. Die Vorstellung vergegenwärtigt auf diese Weise diese – der Vergangenheit angehörende – Wahrnehmung. Diese Vorstellung erlaubt es uns, unsere Aktion abzuwägen, zu präzisieren und über sie zu entscheiden. Jede ausgeführte Handlung bedarf also einer vorher stattgefundenen Vorstellung dieser Handlung. Es gibt aber umgekehrt sehr viele vorgestellte Aktionen, die nie ausgeführt werden. Dieser mentale Vorgang geht – wenn auch in minimalem Maße – einher mit der Geste der physischen Manipulation, die er ersetzt und deren Verlängerung er ist. Das heißt, dass dieser mentale Vorgang darin besteht, die operative Körperaktion oder Körperfunktion möglichst minimal zu halten, auf die sich die psychische Aktivität begründet und entwickelt. Beispiel (Jeannerod):Eine Versuchsperson muss eine bestimmte Distanz zu Fuß zurücklegen. Anschließend soll sie unbeweglich in Ruheposition bleiben und sich diese Bewegung nur vorstellen. Sie braucht mental exakt die gleiche Zeit wie für die reale Ausführung. Wenn man jetzt die Person auffordert, sich vorzustellen, mit einer schweren Last auf den Schultern dieselbe Strecke zurückzulegen, so ist die mentale Dauer dieser Aktion verlängert. Zusätzlich bewirkt diese vorgestellte („eingebildete“) Last Veränderungen verschiedener vegetativer Parameter (z.B. einen erhöhten Puls), so als ob die Anstrengung wirklich größer wäre. Die Vorstellung der Anstrengung hat also die gleichen Folgeerscheinungen wie ihre Realität. Konfrontiert mit der Unlösbarkeit eines Problems (Stresssituation) auf mentaler Ebene gibt es praktisch eine „Regression“ auf die körperliche Ebene und eine anormale oder übertriebene Stimulation eines bestimmten Organs, das dieses Aktionsschema ausführen muss, ist die Folge. Diese „Regression“ bringt den Krebs oder sein Gegenteil, das Ulcus (oder ganz einfach eine Funktionsstörung) hervor und bestimmt auf diese Art und Weise auch die Lokalisation der Krankheitsmanifestation. (Die körperlichen Veränderungen rühren von Kombinationen von mentalen Aktivitäten her und es sind immer mehrere Gehirnareale daran beteiligt.) Die Stimulierung der Gene zur Produktion eines Krebses wäre in dem Moment aus der biologischen Perspektive heraus als Überlebensstrategie zu verstehen. Nach und nach können auch die Wissenschaftler die Augen nicht mehr verschließen und reden von „Überlebensstrategien in Stresssituationen“, wie z.B. einer der führenden Onkologen Frankreichs, Prof. Israel (Paris). Es genügt aber nicht, die Verbindung zwischen Stresssituation und Krankheit herzustellen, es geht auch darum, dieses Konfliktgeschehen in seinem gesamten Kontext zu erfassen, d.h. dem Patienten den Zusammenhang mit seinen Kindheitserlebnissen und mit der Geschichte seiner Familie aufzuzeigen und zu verstehen zu geben. Der Patient wird mit den tieferen Ursachen seiner Erkrankung konfrontiert. Für ihn bedeutet aber die Entdeckung einer alternativen Lösung für seinen Krebs (oder für jede andere Erkrankung) oft eine zerreißende Veränderung in seiner Art und Weise, das Leben zu sehen, und eine Infragestellung der Werte, auf die er sein Leben aufgebaut hatte. Er muss Trauerarbeit leisten, das loslassen, was er um jeden Preis behalten oder beibehalten wollte, und was ihn in einen derartigen Stress versetzt hat, dass daraus sogar seine Krankheit entstehen konnte. Dieser Verlust scheint dem Patienten zunächst meist inakzeptabel. Trauerarbeit verlangt es, den verbitterten Kampf aufzugeben und die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist. Die Realität jetzt anders zu sehen, erlaubt es ihm, sich nicht mehr verzweifelt an unmögliche Lösungsversuche zu klammern, denn sie sind es, die die Krankheit als biologische Konsequenz mit sich bringen. (J. Lerminiaux) Dieser „therapeutische Eingriff“ kann unabhängig oder parallel zu jeder anderen Therapie oder Medikation stattfinden. Da die Nebenwirkungen und Risiken gleich Null sind, der Nutzen gleichzeitig aber enorm sein könnte, sehen wir in der Einführung dieser Therapieform eine ganz wichtige Chance für den Patienten. |
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